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1954 entwarf der Schweizer Architekt, Möbeldesigner, Bildhauer und Künstler Max Bill (1908 – 1994) den „Ulmer Hocker“ als Sitzgelegenheit für die Studierenden der Hochschule für Gestaltung in Ulm. In Zusammenarbeit mit dem Niederländisch/ Deutschen Architekten und Designer Hans Gugelot (1920 – 1965) entstand ein intelligentes Sitzobjekt, das weiter als Beistelltisch oder als Regalelement benutzt werden konnte. Umgedreht diente der „Ulmer Hocker“ ausserdem als praktisches Tragegestell für Unterlagen und Bücher. Unser Exemplar wurde nicht wie die aktuellen Hocker von der Firma WB Form gefertigt und hat auch keine entsprechende, fortlaufende Seriennummer. Der Hocker dürfte wesentlich älter sein und wurde vermutlich in den 1970er Jahren gebaut. Er besteht aus drei Brettern, die mit Hilfe von Fingerzinken an den schmalen Kanten miteinander verbunden sind. Die Sitzfläche und beide Seitenwände sind aus Fichtenholz. Der Querstab, der die Seitenteile verbindet und für die Stabilität sorgt, ist aus Buchenholz. Ebenso die beiden Standleisten an den freien Enden der Seitenteile, die das Absplittern des weichen Fichtenholzes verhindern. Stabiler Zustand, mit sehr deutlicher Patina. Höhe 44cm. Standort Aussenlager. Besichtigung jederzeit möglich.
| Marke | Unbekannt |
|---|---|
| Herkunft | Schweiz |
| Materialien | Fichtenholz/ Buchenholz |
| Grösse | Höhe 44cm/ Breite 39cm/ Tiefe 29cm |
| Standort | Aussenlager |
| Lieferzeit | Sofort lieferbar |
| Versandart | Schweizer Post |
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